Bolivien ist Südamerikas ärmstes Land und ein typisches Beispiel für ein Entwicklungsland:

Eine kleine, von den Europäern abstammende Gruppe kontrolliert die Reichtümer des Landes während die große indigene Mehrheit von weniger als einem US Dollar pro Tag lebt.

Nichtsdestotrotz hat das bolivianische Volk seinen Kampf für mehr Rechte und Reichtum nie aufgegeben - dieser Kampf resultierte 2006 in der Wahl von Evo Morales als dem ersten indigenen Präsidenten Boliviens. Durch die Wahl eines sozialistischen Präsidenten und durch Boliviens starke Verbindungen zu Kuba und Venezuela sieht sich Bolivien gegenwärtig in einem Konflikt mit den Vereinigten Staaten.

In diesem Zusammenhang ist auch der Konflikt um die Koka Pflanze zu nennen, die zum Einen ein wichtiger Teil der indigenen Kultur ist, zum Anderen die Grundlage für die Droge Kokain stellt und damit von den Vereinigten Staaten als illegal betrachtet wird.

Abgesehen von seinen aussenpolitischen Problemen ist Bolivien innenpolitisch mit dem Streben nach Abspaltung des rohstoffreichen Tieflands vom gebirgigen Hochland konfrontiert.

 

 
     
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